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Gewichtheben:
(Gewichtheben in Preetz)

Erster Testwettkampf für den PTSV erfolgreich

 
Einen ersten Testwettkampf, unter den Hygienebedingungen der Corona-Pandemie, haben die Heber und Heberinnen des PTSV in Bremen erfolgreich bestritten. So konnten die PTSV-Heber/innen doch noch dieses Jahr einige Landesmeistertitel mit nach Hause nehmen. Zuvor waren, wie überall, sämtliche Meisterschaften und die Regionalliga unterbrochen oder abgesagt worden. Mit neuen Landesrekorden konnten die Schülerinnen Linda Klisch und Lisan Thiesen aufwarten. Beide haben alle sechs Versuche, gültig in die Wertung einbringen können. Linda schaffte 28 Kilo im Reißen, 38 Kilo Stoßen und 66 Kg, die in die Zweikampfwertung eingingen (28/38/66). Lisan schraubte ihre Bestleistungen auf 45 kg im Reißen und 60 kg im Stoßen. Die Bestmarken von Linda und Lisan sind zugleich neue Landesrekorde in der Altersklasse 13 und 14. Ihren ersten Wettkampf für den PTSV bestritt Jana Mönig. Die Tochter von Altmeister Jan Mönig konnte trotz großer Aufregung alle drei Reißversuche gültig gestalten und stellte ebenfalls mit 52 kg eine neue persönliche Bestmarke auf. Im Stoßen brachte Jana 63 kg gültig zur Hochstrecke und 115 kg im Zweikampf. In der Gewichtsklasse bis 64 kg hat Julia Engel vom PTSV ihre Bestleistung im Reißen eingestellt. Im dritten Versuch gelangen ihr wieder 64 kg. Im Stoßen blieb es leider beim Anfangsversuch von 80 kg. Die Versuche mit 83 kg und 85 kg im letzten Versuch gingen jeweils nur knapp daneben. Als einziger männlicher Akteur vom PTSV lieferte Mathias Burkhardt in der Mastersklasse einen sehr guten Einstand nach der langen Corona-Pause. Für ihn wurden 78 kg im Reißen und 96 kg im Stoßen im Protokoll vermerkt. Der Wettkampf verlief ohne größere Probleme, trotz der vielen Vorsichtsmaßnahmen, die die Hygiene-Vorschriften allen beteiligten abverlangt hat. Gleichzeitig zeigt dieser Wettkampf, dass auch während der Corona-Pandemie Wettkämpfe möglich sind, auch wenn keine Zuschauer zugelassen waren und die einzelnen Vereine, und deren Wettkämpfer/innen, nur in Kohorten getrennt den Veranstaltungsort, betreten durften.


Autor: luja
Artikel vom 09.10.2020, 13:25 Uhr

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