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Hockey:
(1. Kieler Hockey- und Tennis Club)

Wieder Niederlagen für Kieler Hockey-Teams

 
Wieder gab es für die Verbandsliga-Hockeyteams des 1. Kieler HTC nichts zu gewinnen. Die Damen mussten sich gegen den Tabellenführer Phönix Lübeck nach sehr guter 1.Halbzeit am Ende mit 4:8 geschlagen geben.
Ein verheißungsvoller Start dank der 1:0-Führung durch eine Strafeckenvariante von Hilke Tensfeldt ließ die Kieler Damen an den ersten Punktgewinn glauben. Sehr konzentriert und taktisch defensiv gut aufgestellt, machten die Kieler dem Tabellenführer aus Lübeck das Spiel sichtlich schwer. Kaum einmal konnten sich die agilen und technisch guten Travestädterinnen durchsetzen. Nur bei Strafecken blieb der Tabellenführer gefährlich. Zwar konnte die Kieler Abwehr drei Strafecken entschärfen, aber leider fand der Ball dennoch vier Mal den Weg ins Tor. Catharina Wildbrett konnte zweimal verkürzen, so dass mit 3:4 die Seiten gewechselt wurden.
Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff war es erneut C.Wildbrett, die mit 7m-Penalty den verdienten Ausgleich erzielte. Doch anstatt sich auf die Defensive zu besinnen, unterliefen den Kielern fortan zu viele individuelle Fehler, die von den Lübeckerinnen erbarmungslos ausgenutzt wurden. Mit einem Doppelpack zwischen der 39. und 41. Minute gelang dem Gegner der erste Zwei-Tore-Vorsprung, den die Kieler Damen bis zum Ende nicht mehr aufholen konnten und sogar noch zwei weitere Treffer zum 4:8-Endstand kassierten. "Es ist schade, dass wir die sehr gute Leistung in Halbzeit eins nicht erneut abrufen konnten. Bei einigen Spielerinnen waren konditionelle Mängel erkennbar", analysierte der sichtlich enttäuschte Coach Stephan Boness nach dem Spiel.

Auch für die 2.Herren des 1. Kieler HTC hängen die Trauben in der Verbandsliga noch zu hoch. Gegen die Reserve des Zweitligisten SV Rissen Hamburg gab es eine enttäuschende 6:8 (4:5)-Heimniederlage. In keiner Phase des Spiels konnten die Kieler durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen. Einzelaktionen, die zum Teil überhastet abgeschlossen wurden, bestimmten das Kieler Spielgeschehen. Die Rissener, ohne Auswechselspieler angetreten, kamen durch überlegtes Passspiel, aber auch manchmal zu harter Gangart, in den Kieler Strafraum und holten insgesamt sechs Strafecken heraus, von denen fünf im Kieler Tor versenkt wurden. Die zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Kieler erzielten Spielertrainer Hans Sonnenschein (2), Sebastian Schmalz und Philipp Grabowski zum 4:5-Halbzeitstand.
Nachdem Spielertrainer Sonnenschein in der Halbzeitpause seine Mannschaft noch einmal wachgerüttelt hat, gelang durch zwei Treffer von Pinkas Freundl die umjubelte 6:5-Führung. Doch praktisch im Gegenzug glichen die Hamburger aus und gingen vier Minuten später wieder in Führung. Als die letzte Strafecke der Kieler in der 55. Minute ungenutzt blieb und die Gäste in der Schlussminute das 8:6 erzielten, war die vierte Kieler Saisonniederlage besiegelt.


Autor: stbo
Artikel vom 03.12.2007, 19:14 Uhr

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