Artikelausdruck von Freestyle Kiel


Handball:
(HSG Holstein Kiel/Kronshagen)

Rehabilitiert...

 
Mit einem ganz wichtigen 26:19 (14:11)-Heimerfolg gegen DGF Flensborg schaffen die Krabben der HSG Holstein Kiel/Kronshagen nicht nur den Anschluss ans Mittelfeld der Handball-Regionalliga, sondern rehabilitieren sich auch für die desolate Vorstellung ein Tag vorher im DHB-Pokal in Ahrensburg.

Die HSG, heute wieder mit Katrin Maukel und Ann-Christin Thoma im Rückraum, hatte einen nervösen Start zu überstehen. DGF ging mit 3:1 in Führung. Langsam kam dann auch wieder bei den übrigen HSG-Spielerinnen das Gefühl fürs Spiel und Ball zurück, was noch am Samstag vermisst wurde. Nach dem 3:5 stand die Abwehr wieder kompakter und in der Offensive wurde erfolgreich kombiniert und abgeschlossen. Nach der ersten Führung von 6:5 wurde der Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich ausgebaut. Über 9:7 und 11:8 ging es mit 14:11 in die Kabine.

Zu Anfang der zweiten Spielhälfte verkürzte DGF noch einmal auf 15:13, das war das letzte mal, dass die Flensburgerinnen von einem Punktgewinn träumen durften. Mit einer Serie von 8:1-Toren setzte sich die HSG vorentscheidend zum 23:14 ab, wobei so ziemlich alle Spielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Gerade der Rückraum mit Maukel, Thoma und Reimers erwischte heute einen starken Tag und auch Hansen vom Kreis, die mit einem lupenreinen „Hattrick“ drei ihrer vier Tore erzielte, überzeugte. Dazu kam, das mit Anja Pulwitt eine gute Torfrau das Kieler Tor hütete, die neben vielen, auch schweren, Bällen zwei Strafwürfe abwehrte. Das einzigste, was zu bemängeln wäre, sind die vier verworfenen Siebenmeter der HSG, die das Ergebnis noch höher getrieben hätten. Da scheiterte man immer wieder an der Ex-HSG-Torfrau Mareke Siedenburg. Der größte Torvorsprung war kurz vor Schluss beim 26:17, die letzten zwei Tore durften dann noch die Gäste erzielen.

Mit jetzt 4:4 Punkten kann die HSG beruhigter in das kommende spielfreie Wochenende gehen. Die Regionalliga ist dieses Jahr so ausgeglichen wie noch nie und jeder kann jeden schlagen. Es kommt nur auf die Tagesform drauf an. Am Samstag, den 16.Oktober spielt die HSG gegen den Eidelstedter SV außnahmsweise in der Tallinnhalle.

Tore HSG: Wiebke Reimers 6, Katrin Maukel 5/1, Ann-Christin Thoma 4, Sonja Hansen 4, Steffi Metz, Sabine Brinker je 2, Meike Gronau, Angela Gaber, Dajana Schulz je 1

Spielfilm: 1:3,3:5,6:5,6:7,9:7,11:8,13:9,14:11 – 15:13,18:14,23:14,26:17,26:19


Autor: thho
Artikel vom 03.10.2004, 21:22 Uhr

© www.freestyle24.de 1995-2003