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Baseball: (Kiel Seahawks)
 
Kiel Seahawks mit Gänsehaut-Sieg im letzten Spiel der Saison

Spiel 1: Strotzend vor Engagement und Willen ging es also in das erste Spiel des Tages. Besonderer Ansporn war die Tatsache, dass es das letzte Punktspiel von Pitcherin Ayla Bockelmann sein würde: dies verlieh den Seahawks in dem festen Willen, für ihre Pitcherin noch einmal alles zu geben, deutlich spürbar Extra-Flügel. Außerdem wollte man dem heimischen Publikum im letzten Spiel noch etwas bieten und sich der großartigen Unterstützung als würdig erweisen. Die Seahawks Defense um die gut aufgelegte Ayla Bockelmann stand im ersten Inning zunächst sicher. Es wurde kein Run zugelassen und auf diese Weise schon einmal Selbstvertrauen getankt. Leider brachte die erste eigene Offense gegen Cardinals-Pitcherin Sabrina Over auch nichts Zählbares auf die Tafel und so ging es beim Stand von 0 zu 0 wieder in die Defense, die nun deutlich mehr zu tun bekam. Die Cardinals konnten 3 Runs vorlegen, denen man bis zum dritten Inning hinterherlief. Hier packten die Seahawks nun endlich mal die Keulen aus. Frei nach dem Motto „Raus aus dem Dugout – vom Nesthocker zum Roadrunner" setzten die Kieler Damen den bis dahin zu Buche stehenden 4 Runs der Cardinals ganze 5 Runs entgegen, die im vierten Inning um 2 weitere Runs ausgebaut wurden. Hier war vor allem Nicole Markmann „keulenführend" mit 3 für 4, 2 Runs und 2 RBI´s. Zu Beginn des fünften Innings führten die Seahawks völlig ungewohnt mit 7 zu 4. Wahrscheinlich lag es gerade an dieser ungewohnten Situation und am Gefühl eines greifbaren Sieges, dass sich nun, in den entscheidenden Momenten des Spiels, kleine Fehler einschlichen. In den Innings 5 bis 7 konnten die Seahawks den sechs gegnerischen Runs lediglich einen Run entgegensetzen, was am Ende leider nicht mehr ganz zum Sieg reichte. Mit ganzen zwölf Runnern „left on Base" hatte man das erste Spiel in der Offense verschenkt, obwohl gerade diese sich sichtlich gemausert hatte. In den Gesichtern der Kielerinnen stand die Enttäuschung deutlich geschrieben, nachdem man dem Sieg so nah gewesen war. Insbesondere in der Defense war man noch nie so geordnet, mit guter Spielübersicht und guter Abstimmung zu Werke gegangen. Vor allem enttäuschte die Niederlage aber auch deshalb, weil der Wille, an diesem Tag ein Spiel zu gewinnen und das Engagement der Spielerinnen so groß waren, dass ein Sieg einfach gelingen musste: wenn nicht an diesem Tag, wann dann.... Aber es sollte ja noch ein zweites Spiel folgen. Spiel 2: Die Seahawks ließen wie immer die Flügel nicht hängen! Offensichtlich hatte man die Niederlage im ersten Spiel gut verdaut. Konzentriert und mit dem festen Ziel, die nun wirklich allerletzte Chance zum Sieg zu nutzen, ging es in das zweite Spiel. Dieses verlief zu Beginn recht ausgeglichen und brachte für beide Mannschaften nichts Zählbares. Auf Seahawks-Seite stand nun Pitcherin Nina Ziffer im Circle, die man mit Fug und Recht als Spielerin des Tages bezeichnen konnte. Schon im ersten Spiel hatte sie mit einigen spektakulären Spielzügen Punkte verhindert oder „Outs" produziert und nun sollte sie als Pitcherin auch noch ihre beste Saisonleistung hinlegen. Sie eröffnete das zweite Spiel passenderweise gleich mit einem Strike-Out, dem im Verlauf des Spiels noch weitere drei Strike-Outs folgen sollten. Ihr präzises Pitching bereitete den Gegnerinnen offensichtlich Schwierigkeiten und daher musste man sich in der Defense zunächst keine großen Sorgen machen. Die eigene Offense war gefragt und dies um so mehr als man im ersten Spiel mal wieder zu viele Runner auf den Bases hatte stranden lassen. Allerdings musste man noch bis zum dritten Inning warten, bis die ersten Runs erzielt werden konnten und es war deutlich zu spüren, dass diese Punkte eine Befreiung und ein Ansporn waren. Im vierten und sechsten Inning legte man sogar noch einen Run nach, dem die Cardinals zunächst lediglich einen Run folgen ließen. Zu Beginn des siebten Innings führten die Seahawks also mit 4 zu 1, wie bereits im ersten Spiel mit drei Punkten Abstand. Dieses Mal sollte es nicht wieder zu einer Niederlage kommen. Folglich wurde die Anspannung auf Seiten der Kielerinnen fast greifbar! Das letzte Inning begann mit einem schnellen „Out" und lediglich einem Runner der Cardinals an der 1. Base. Diesem Runner folgten noch zwei weitere, so dass nun alle Bases geladen waren und die besten Schlagfrauen der Cardinals in den Startlöchern standen, um die potentiellen Runs nach Hause zu schlagen – höchste Alarmbereitschaft auf Seiten der Seahawks bei nur einem „Out"! Nach zwei Base-on-Balls und einem leicht in das zweite „Out" verwandelten Grounder hieß es 4 zu 3 aus Sicht der Seahawks. Immer noch hatte man sich nicht aus der brenzligen „Bases loaded"-Situation befreit. Als nun ein leichter Groundball zur 3rd Base in das spielentscheidende dritte „Out" verwandelt werden konnte, kam es stattdessen zu einem unpräzisen Wurf an die 1. Base, der leider nicht das ersehnte „Out", sondern den Ausgleichsrun für die Cardinals brachte. Unnötigerweise hatte man so die Anspannung selbst noch einmal erhöht. Schließlich erfolgte das dritte „Out" dann durch ein „Batting-Out-Of-Turn" auf Seiten der Cardinals und die Seahawks mussten noch einmal in die Offense, um sich nun endlich den Traum eines Sieges zu erfüllen. Jetzt hieß es dranbleiben und die Köpfe nicht unter die Schwingen stecken. Und so begann die letzte Offense verheißungsvoll: Bases loaded bei keinem „Out" sollte doch nun endlich zum Sieg führen? Noch lange nicht! Die nächsten beiden Seahawks-Schlagfrauen konnten die Bälle nicht aus dem Infield befördern, was zu zwei leichten „Outs" führte. Die Spannung war nicht mehr zu überbieten. Nun trat Nina Ziffer an den Schlag. Bei drei bereits gesehenen „Balls" entschied sie sich, auch den vierten Pitch nicht zu schlagen und als der Umpire nach einer kurzen Pause, die wie eine Ewigkeit erschien, auch bei diesem Pitch auf „Ball" entschied, war es passiert: Durch ein Base-on-Balls wurde Leadrunner Yvonne Galle „nach Hause geschoben", der spielentscheidende Run war gescort und Nina Ziffer errang als Pitcherin den ersten und einzigen Win der gesamten Bundesliga-Saison. Was nun folgte waren jede Menge Freudentränen, frenetischer Applaus der Zuschauer und .... die Ehrung von Ayla Bockelmann, die noch mehr Tränen bedeutete. Um Ayla für ihre Verdienste rund um den Softball, für ihr Engagement als Coach und vieles mehr zu ehren, wurde ihr Rückennummer „90" retired und wird nun nie wieder vergeben. Die Worte von Coach Tobinski „ohne Ayla wären wir nicht da, wo wir heute stehen" trafen den Punkt und offensichtlich auch so manche Tränendrüse. Sicherlich erscheinen diese Darstellungen unangemessen rührselig und pathetisch, doch sie fühlten sich exakt so an. Ein Sieg im letzten Spiel der Saison, vor heimischem Publikum, im letzten Inning mit 2 „Out", bei „Bases loaded" nachdem man alle Saisonspiele verloren und trotzdem die Hoffnung auf einen Sieg nie aufgegeben hatte, fühlt sich nun mal für einen kurzen Moment an wie die Meisterschaft ;-)! Wermutstropfen für die Kölnerinnern waren in diesem letzten Doubleheader der Saison die Verletzung von Barbara Krickelberg und der Ausfall von Sadaka Nakahira, denen wir an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchten.

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Autor: ankr
Artikel vom 03.08.2008, 13:41 Uhr
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