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Fußball: (FSV Friedrichsholm)
Wittenseer SV : FSV 0:4 (0:2)

Der Tag des Michael R. Am Samstag ging es zum Wittenseer SV, das Spiel wurde auf Wunsch der Wittenseer auf Samstag vorverlegt, da in Wittensee am Abend die Weihnachtsfeier stattfand. Der FSV reiste wieder einmal mit Personalsorgen an, dennoch stand wieder eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz, allerdings mit einer ungewohnten Aufstellung. Die Abwehr stand unverändert zum Hinspiel gegen Wittensee, im Heimspiel hat diese Abwehrformation kaum Torchancen zugelassen und so vertraute man auch heute auf altbewährtes. Im Tor stand mit Heiko Friedrich ein wie gewohnt starker Keeper, Alexander Plöhn stand auf dem Liberoposten, hat doch auch er in den letzten Wochen durchweg starke Leistungen dort gezeigt. Als Manndecker wurden Stephan Schefferski und Christian Bock (hatte die Aufgabe, den Torjäger des WSV, Pascal Diedrichsen zu bewachen) eingesetzt. Das Mittelfeld wurde durch das Fehlen von Thorge Bruhn (beruflich verhindert) und das verletzungsbedingte Fehlen von Sven Jöns etwas verändert. So standen erstmals Holger Steensen und Marco Giese in der Zentrale, auf den Außenpositionen agierten die schnellen Danlowski-Brüder, Mike links und Sven auf der rechten Seite, hinter den Spitzen wurde der angeschlagen ins Spiel gegangene Marcus Schefferski eingesetzt. In der Spitze tauchte mit Michael Rohloff ein neues Gesicht auf, ihm zur Seite stand Andreas Eggers. Das Spiel begann ohne großes Abtasten, hatte man doch das Hinspiel erst vor 3 Wochen 4:0 gewonnen. Der FSV nahm sofort das Heft in die Hand und bestimmte in den ersten 20 Minuten klar das Spiel ohne daraus jedoch Kapital zu schlagen. Nach 20 Minuten kam der WSV etwas besser ins Spiel, jedoch in der 25. Minute gelang Mike aus dem Mittelfeld ein Paß auf seinen Bruder, der ging auf der rechten Seite durch und flankte scharf nach innen auf den mitgelaufenen Michael, sein Schuß aus kurzer Distanz ging mit etwas Glück durch die Beine des Keepers zur 1:0 Führung ins Netz. Bereits 10 Minuten später war es erneut Michael, er nahm sich im Mittelfeld den Ball, ging allein aufs Tor und schloß sicher zum 2:0 ab. Der WSV gab zu keiner Phase des Spiels auf und kam auch zu Chancen, allerdings war Heiko an diesem Tage nicht zu bezwingen. In der 31. Minute ein Schuß von der Strafraumgrenze wurde von Heiko über das Tor gelenkt. In der 40. Minute verhinderte Heiko mit einem tollen Reflex den Anschlußtreffer als Christian einen Moment seinen Gegenspieler aus den Augen ließ und dieser im Strafraum freistehend an den Ball kam. Sein Flachschuß wurde von Heiko mit einem tollen Reflex zur Ecke geklärt. Kurz vor der Pause eine ähnlichen Szene wie die, die zum 1:0 führte, hier wäre Michael beinahe der Hattrick gelungen, der Ball fand jedoch nicht den Weg ins Tor und so blieb es bis zur Pause bei der 2:0 Führung. Für die zweiten 45 Minuten erwartete der FSV einen Sturmlauf des WSV, dieser blieb allerdings aus, statt dessen fiel in der 64. Minute das 3:0, ein Schuß von Marcus wurde abgewehrt, der Abpraller fiel Michael vor die Füße und er schoß zum 3:0 ins lange Eck. 4 Minuten später kam erneut Michael im Strafraum zum Schuß, der Pfosten verhinderte das 4:0, das fiel dann in der 73. Minute. Mike setzte sich ein ums andere Mal auf der linken Seite gegen z.T. 3 Gegenspieler durch und bediente seinen Bruder, der von rechts in den Strafraum eindrang mit einer tollen Flanke, Sven verwandelte sicher ins lange Eck zum 4:0, anschließend hatte Marcus noch das 5:0 auf dem Fuß, doch auch sein Schuß in die kurze Ecke prallte vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Am Ende blieb es bei diesem 5:0, das auf Grund einer tollen Mannschaftsleistung, aus der Heiko und natürlich Michael herausragten auch in dieser Höhe völlig verdient war. Die Wittenseer Weihnachtsfeier hatte mit diesem Ergebnis einen Dämpfer bekommen. Nun geht es in die verdiente Winterpause. Der FSV überwintert auf Platz 4, da weder Jevenstedt (4:4 gegen Neudorf-Bornstein in Jevenstedt) noch Barkelsby (0:0 in Langwedel) ihre Spiele gewinnen konnten. Beste Voraussetzungen für die Weihnachtsfeier am kommenden Samstag.

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Autor: udvo
Artikel vom 12.12.2005, 01:15 Uhr
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