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Leichtathletik: (SC Rönnau 74)
Landesmeisterschaften in Rostock

„So kann´s weitergehen!“ Ralph Meyer, Leichtathletik-Nachwuchstrainer beim SC Rönnau 74 war mit dem Start in die Saison 2005 mit seinen Schützlingen voll und ganz zufrieden. Sechs seiner sieben Athleten, die bei den Mittelstecken-Landesmeisterschaften im Rostocker Sportforum des Ostseestadions, traditionell gemeinsam mit den Landesverbänden Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ausgerichtet, an den Start gingen, traten mit einer Urkunde im Gepäck die Heimreise an. Pascal Nabow (mJB) erkämpfte sich über 800 Meter sogar souverän den Landesmeister-Titel.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum runderneuerten Osteseestadion, der Eissporthalle, des Schwimmforums Neptun und des neuen Leichtathletikstadions liegt die „Laufhalle“: Ein typischer Zweckbau aus alten DDR-Zeiten. Insofern erklärt sich nicht nur die wohl eher zufällig entstandene Bahnlänge von 285 Metern. Auch die Tatsache, dass etwa 2/3 dieser Strecke in einem ca. zwei Meter breiten Tunnel praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gelaufen werden, verdeutlicht, dass hier für die einstige Leichtathletik-Hochburg Empor Rostock das Training im Vordergrund stand. Die Starts über die 800- und 3.000 Meter-Distanzen auf der Gegengeraden konnten insofern nur akustisch verfolgt werden. So war es für die kleine Fan- und Trainergemeinde des SC Rönnau 74 immer wieder spannend , wer als erster aus dem Tunnel auf die Zielgerade bog, wo dann auch spannende Positionskämpfe beklatscht werden konnten. Die vierzehnjährige Marieke Wandel und die ein Jahr jüngere Nadja Willenborg mussten in der Altersklasse W 14 als erstes über die 2.000 Meter ran. Für beide waren es die ersten Landesmeisterschaften, für Marieke sogar der erste 2.000 Meterlauf überhaupt. So sah es Trainer Meyer mit gemischten Gefühlen, als sie sich nach der ersten Runde mutig an die Spitze des Feldes schob. Seine Befürchtungen sollten wahr werden. Im Laufe des Rennens musste sie ihrem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und konnte die Position nicht halten. Trotzdem kämpfte sie wacker bis ins Ziel, dass sie nach 7:47,90 Minuten als Sechste erreichte. Einen Platz dahinter kam Nadia Willenborg, die ein konstantes, gut eingeteiltes Rennen lief, auf 7:48,30 Minuten und verbesserte damit ihre Freiluft-Bestzeit aus dem Vorjahr um fünf Sekunden. „Ich dachte, ich hätte mehr drauf!“, war die jüngste Starterin mit ihrer Leistung trotzdem nicht ganz zufrieden. Pascal Nabow hatte im letzten Jahr bei den Rostocker-Tunnel-Landesmeisterschaften über 800 Meter eine Zeit von 2,13 Minuten hingelegt und sich im Sommer auf der Bahn auf 2,05 Minuten gesteigert. Sein Trainer Sören Kuhn, der diesen Winter das Hauptaugenmerk auf die Verbesserung seiner Sprintfähigkeit setzt (wir berichteten), traute ihm im Vorfeld der Titelkämpfe eine Zeit von 2,05 bis 2,08 Minuten und eine Platzierung „auf dem Treppchen“ zu. Sein Schützling machte von Beginn an ernst. Konsequent setzte er sich an die Spitze des Feldes, um jeglichen Positions-Rangeleien aus dem Weg zu gehen. Von da kontrollierte er die Konkurrenz, konnte sich zwar nicht entscheidend absetzten, stürmte jedoch nach 2:03,20 Minuten überglücklich als Sieger ins Ziel und hatte dabei den Zweitplatzierten, Lars Renner von Concordia Schönkirchen mit über drei Sekunden auf Distanz gehalten. „Was? Das glaube ich nicht!“ Meyer, der den in Bad Segeberg bei den Kreismeisterschaften weilenden Kuhn per Handy sofort über das Abschneiden seines Schützlings informierte, musste die Zeit erneut wiederholen. „Der bekam sich gar nicht wieder rein, war über die Zeit total positiv überrascht“, grinste Meyer. Sicherlich eine ausserordentlich gute Basis für Nabow, der nun am ersten Februar-Wochenende in Hannover bei den Norddeutschen Meisterschaften über 200 und 400 Meter die nächste Herausforderung sucht. „Der 3.000 Meterlauf der M 14 wird um eine Dreiviertelstunde nach hinten verlegt!“, plärrte es aus dem Hallenlautsprecher. Die verdutze Miene von Carmen Rehberg, die gerade das Aufwärmprogramm mit „ihren“ Mittelstrecklern Stig und Kim Rehberg sowie Till Simonsen und Mirco Plewka besprechen wollte, klärte sich auf, als sie den Grund für die Verzögerung erfuhr: Der Orkan hatte die Oberleitung der Bahnstrecke Lübeck-Rostock lahmgelegt und so kamen die Sportler von Gut-Heil Neumünster verspätet an. Das Rönnauer Quartett jedenfalls war hellwach, als es dann endlich losging. Es entwickelte sich ein rasantes und an Spannung kaum zu überbietendes Rennen, bei dem es ständig zu Wechseln in der Führungsspitze kam. Immer vorne mit dabei: Kim und Stig Rehberg. Ein Raunen ging durch die Zuschauer, als zwischenzeitlich Stig, der noch für die M 13 startberechtigt ist, an seinem Bruder vorbei an die Spitze stürmte. „ Mein Gott, dass Zugucken ist ja viel schlimmer, als selber zu laufen“, stöhnte Carmen Rehberg, die selbst eine erstklassige Langstrecklerin ist und zusammen mit Meyer die Rönnauer Mittelstrecken-Garde trainiert. Am Ende hatte dann der Eutiner Michel Bernig das bessere Ende für sich und siegte in Minuten. Gleich danach wurde Mutter Rehberg von ihren Leiden befreit, als Kim als Zweiter in 10:21,91 Minuten und Stig als Dritter in 10:24,84 Minuten das Ziel erreichte. Till Simonsen als Fünfter (10:34,83 Minuten) und Mirco Plewka (9., 11:49,13 Minuten) rundeten das hervorragende Rönnauer Ergebnis ab.


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Autor: jacl
Artikel vom 12.01.2005, 23:37 Uhr
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