THW Kiel
Vier Landesmeistertitel und ein Landesrekord für den THW Kiel
20.01.2004, 08:40 Uhr
/ jofl
Bei ihrem ersten Auftritt im Jubiläumsjahr 2004 gelang den Leichtathleten des THW Kiel ein glänzender Start in die neue Saison. Sieben Athleten gewannen bei den Hallenlandesmeisterschaften der A-Schüler und A-Jugend insgesamt vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.
Annika Gröning dominiert den Stabhochsprung der Schülerinnen im Lande und so bezog der Wettkampf in dieser Disziplin seine Spannung aus der Frage, ob es ihr gelingen würde, einen neuen Landesrekord aufzustellen. 2,80m galt es zu überbieten, im Freien war Annika das bereits gelungen. Nach souveränem Beginn folgten zwei Fehlversuche über 2,70m. Da schien ihr Ziel in weite Ferne gerückt zu sein. Doch Annika zeigte Nervenstärke und schaffte die 2,70m im dritten Versuch. Anschliessend meisterte sie die Höhe von 2,81m und steigerte sie sich dann unter dem Jubel der Halle auf 2,91m. Sie sorgte damit für den dritten Landesrekord eines schleswig-holsteinischen Leichtathleten in dieser jungen Saison.
Den zweiten Landestitel für den THW gab es ebenfalls im Stabhochsprung und ebenfalls durch ein Mitglied der Familie Gröning. Annikas dreizehnjähriger Bruder Oliver trat bei den vierzehnjährigen Schüler und unterstrich mit übersprungenen 2,50m die herausragenden Rolle der THW Schüler in dieser Disziplin. Obwohl er der jüngster Teilnehmer des Feldes war sicherte er sich damit seine erste Landesmeisterschaft.
Siebenkämpferin Linda Flöthe bestritt ihren ersten Wettkampf seit einem halben Jahr und knüpfte nahtlos an die guten Leistungen des Vorjahres an. Stark verbessert zeigte sie sich im Weitsprung und gewann in der Altersklasse W15 die überraschend deutlich die Landesmeisterschaft mit guten 5,22m.
Knapper ging es bei ihrem zweiten Titelgewinn zu: im 50m-Sprint trennte sie nur eine hundertstel Sekunde von Inga Törber aus Bad Bramstedt.
Elf Meter musste man stoßen, um im Kugelstoßen aufs Treppchen zu gelangen. Hier führte Linda lange mit sehr guten 11,25m bis sich Linda Schubert (SC Rönnau 74) mit 11,35m an die Spitze setzte und ihre Kieler Namesvetterin auf den zweiten Rang verwies.
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